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„Hallo, ich bin Frieda Bergmann und ich begleite euch bei der Reise zu eurem Roman.“

Als Imprint-Patin unterstütze ich euch mit Tipps zum Schreiben, Gestalten und Vermarkten eurer Bücher in den Genres Romance, New Adult, Rom-Com, Dark Love, Romantasy und vielen mehr.

Frieda hat ihren Debüt-Roman 2016 bei TWENTYSIX veröffentlicht und ist seit 2018 Autorin bei Blanvalet. Aktuell schreibt sie ihren dritten Roman, der voraussichtlich im Frühjahr 2022 erscheinen wird.

TWENTYSIX LOVE

Das Imprint schafft die Basis für eine Community aus Autorinnen und Autoren, Fans der LOVE-Genres, Blogs, Bookstagrams sowie Rezensentinnen und Rezensenten.

Auf unserem Instagram-Kanal findet ihr Gleichgesinnte, Inspiration und Buchtipps.

Auf der rechten Seite könnt ihr auf unseren digitalen Community-Badge klicken, ihn herunterladen und auf eurer Website oder eurem Blog platzieren. So zeigt ihr, dass ihr Liebesromane liebt.

„Nehmt eure Idee und bringt sie zum Erblühen.“

Frieda Bergmann

TWENTYSIX LOVE-Romane

Es sind bereits viele tolle Autorinnen und Autoren Teil der LOVE-Community.
 

Giving Love

Sophia Como

Hesitant Heart

Julia Hausburg

Nur ein Tanz mit dir

Sandra Pulletz

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Noch mehr Tipps für euch von Frieda Bergmann

Welchen allgemeinen Schreibtipp kannst du uns geben?

Schreiben ist wie Gärtnern.

Ihr braucht eine Pflanze, das sind eure Idee, eure Figuren und eure Story. Dann müsst ihr den passenden Boden finden und den richtigen Standort wählen – wo spielt eure Geschichte, wie viel Licht, wie viel Schatten benötigt sie? Um eure Pflanze müsst ihr euch kümmern: Ihr müsst sie gießen, düngen, pflegen und zurückschneiden. Mit eurem Text ist das nicht anders, ihr müsst schreiben, überarbeiten, kürzen und wieder überarbeiten.

Und wenn ihr all diese Geduld und all diese Arbeit hineingesteckt habt, dann bekommt ihr am Ende saftige Früchte oder wundervolle Blüten oder eben einen großartigen Roman, euren Roman.

Das Ganze passiert nicht von einem Tag auf den anderen und es wird euch auch nichts geschenkt: Eine blühende Pflanze wie auch ein guter Roman entstehen aus harter Arbeit. Es wird Zeiten geben, in denen es nicht so läuft. Und dann kommen wieder Zeiten, in denen eure Geschichte – im wahrsten Sinne des Wortes - erblüht.

Wie mache ich meinen Liebesroman besonders?

Es geht um die Frage Kaktus, Orchidee oder Apfelbaum?

Alle sind wunderbar, aber sie passen nicht zu jedem und sie wachsen auch nicht bei jedem. Wenn ihr einen besonderen Liebesroman schreiben wollt, braucht ihr eine Idee, die zu euch passt, die euch fasziniert und die euch nicht mehr loslässt. Untrennbar damit verbunden sind eure Figuren. Ihr braucht authentische Figuren: eine, die euer bester Freund oder eure beste Freundin sein könnte und eine, in die ihr verliebt seid oder in die ihr euch - im Laufe des Schreibprozesses – verlieben könnt. Denn wenn ihr für eure Geschichte brennt, springt dieser Funken auch auf die Leserinnen über. Und wenn ihr eure Figuren liebt, werden das auch eure Leser tun. Eine Orchidee mit wunderbaren Blüten fasziniert den Betrachter eben genauso wie ein fabelhaft schöner Apfelbaum. Und auch ein origineller Kaktus findet seine Liebhaberinnen.

Wie tiefgründig darf mein Liebesroman sein?

Es ist euer Roman, eure Geschichte und damit entscheidet ihr, wie tiefgründig das Ganze wird. Eure Geschichte muss zu euch passen und ihr müsst Spaß daran haben, euch in die Materie einzuarbeiten und euch lange damit zu beschäftigen.

Aber wenn wir ehrlich sind, wollen die meisten Leserinnen von einem Liebesroman unterhalten werden. Und davor sollte man Respekt haben, denn jemanden auf ein paar hundert Seiten gut zu unterhalten, ist eine hohe Kunst. Dabei schadet Substanz auf keinen Fall, denn die Leser fühlen sich veräppelt, wenn die Geschichte zu belanglos daherkommt. Wer einen Liebesroman in die Hand nimmt, will, dass sich die Figuren, die sich am Anfang über den Weg laufen, nach einigen Verwicklungen auch bekommen. Auf dem Weg dahin kann zu viel Ballast manchmal den Zauber nehmen. Wir können das auch wieder an den Pflanzen aufhängen, wenn ihr die Orchidee über die Blüten hinweg zuschüttet, kann niemand ihre Schönheit sehen, und wenn ihr sie nicht tief genug in die Erde setzt, verwelkt sie.

Wie erschaffe ich eine Verbindung zwischen meinen Leser*innen und Charakteren?

Die Orchidee ohne Blüten ist einfach nur eine Pflanze und der Apfelbaum ohne Äpfel ist auch nur eine Buche mit etwas mehr Potential. Eure Orchidee braucht Blüten, euer Apfelbaum Früchte und der Kaktus eine originelle Form oder riesige Stacheln.

Eure Blüten oder Früchte (oder Stacheln – um den Kaktus nicht zu benachteiligen) sind die Geschichte, vor allem aber die Figuren. Die Geschichte sollte stimmig und logisch sein und einen Spannungsbogen aufweisen. Allerdings heißt es immer, dass seit den Epen von Homer und der Bibel alle Geschichten bereits erzählt sind, deswegen macht euch keine Gedanken, wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt das Story-Rad nicht neu erfunden. Aber seht zu, dass das der Plot („wie davon erzählt wird“) etwas Neues und Frisches hat. Wie oben schon beschrieben, euer Roman steht und fällt mit den Figuren. Eure Leserinnen sollen sich mit ihnen identifizieren können, sie sollen mitfiebern, mitleiden und sich – mitfreuen. Aber wie kriegt ihr das hin? Macht eure Figuren authentisch und liebenswert. Das heißt jetzt nicht, dass eure Protagonisten oder auch die Nebenfiguren nur positive Eigenschaften haben sollen, sie brauchen Eigenheiten, Schwächen und Laster. Vor allem aber benötigen eure Protagonisten einen Wunsch oder ein Bedürfnis, das sie antreibt. Besondere Figuren machen einen besonderen Roman.

Warum kann ein Lektorat meine Geschichte bereichern?

Es gibt keine Autorin und keinen Autor, der oder die für die eigene Geschichte nicht früher oder später textblind ist.

Irgendwann kennt ihr eure Geschichte so gut, dass euch auch bei der elfundneunzigsten Überarbeitung nicht mehr auffällt, dass eine Figur die Pizza auf der Arbeitsplatte ablegt und dieses Essen eine Seite später auf dem Tisch steht, zwischendurch hat sie aber niemand aus dem Karton geholt und dorthin gebracht. Für solche Fehler ist ein Lektorat unerlässlich. Das Lektorat ist also der erfahrene Gärtner. Es gibt euch den richtigen Dünger und kann eure Pflanzen professionell stutzen. So hat auch eure Lektorin nur den Text im Blick und kann alles streichen, was euren Text langatmig macht und euch aufzeigen, was der Leser noch gerne wissen möchte oder sogar wissen muss. Teilweise muss man bei den Lektoratskommentaren schlucken und erst einmal über die Anmerkungen schlafen. Wenn man aber den richtigen Lektoratspartner hat, kann der Text dadurch nur gewinnen.

Gesprächsrunde mit Frieda

Anlässlich der BoD homestory waren TWENTYSIX und Frieda Bergmann live auf dem YouTube-Kanal von BoD zu sehen. Hier findet ihr die Aufzeichnung der Veranstaltung: Wir sprechen mit Frieda über die Veränderungen bei TWENTYSIX, Friedas Werdegang und die Imprint-Patenschaft.

Romane von Frieda Bergmann

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