Entheogene im Dienste der Suchttherapie: Chancen und Risiken einer wiederentdeckten (neo-)schamanistischen Initiation

Entheogene im Dienste der Suchttherapie: Chancen und Risiken einer wiederentdeckten (neo-)schamanistischen Initiation

Holger Karsten Schmid

Band 5 von 1 in dieser Reihe

ePUB

1,8 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783740778309

Verlag: TWENTYSIX

Erscheinungsdatum: 22.09.2021

Sprache: Deutsch

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Im antiken Griechenland nutzten die Adepten Kykeon, die Germanen nutzten Met und "Zaubertränke" als Geschenk der Asen und als Götteropfer, diverse Amazonas-Ethnien Ayahuasca-Pflanzensud, Ayahuasca-Religionen Ayahuasca-Tee, der Gründer von "Ayahuasca International", der Nootherapie und Transzendentalen Heilung, Alberto José Varela nutzte Ayahuasca-Tee, den Schnupftabak Yopo oder das 5-MeO-DMT-Krötensekret bei imitierten schamanischen Retreats, um eine heilsame holotrope bzw. außerkörperliche Erfahrung bei Patienten hervorzurufen. Die Shipibo-Indios nutzen das visionäre Erleben unter Ayahuasca-Einfluß bei ihrer Shipibo-Conibo-Therapie, um mit verschiedenen Diagnosen und Heilmethoden vermittelnden Hilfsgeistern in Kontakt zu kommen, den Patienten eine Initiation durch Tod- und Wiedergeburt; eine visionäre und innere Verwandlung (Transformation) ermöglichen und erleben zu lassen. Auch der Anthropologe, Gründer und Leiter der "Foundation for Shamanic Studies", Dr. Michael Harner ist wie der Psychiater Dr. med. Dr. phil. Stanislav Grof der Überzeugung, dass Abhängigkeitserkrankungen die Folge einer spirituellen Krise seien, die in einer latenten Besetzung durch einen Totengeist bestünde, der erst in solchen schamanischen Ritualen hervorträte und durch Depossession zu beseitigen sei.
Diese Methode soll in einer zukünftigen substanzgestützten Suchttherapie zum Einsatz kommen. Schon J. R. Baker (1995) beschrieb, wie psychoaktive Substanzen bei Ratsuchenden bedeutsame Erkenntnisse anstoßen können, weil die dadurch eintretende Erfahrung eines veränderten Bewusstseinszustandes auch das Denken und Empfinden temporär verändern. In diesem fünften Band der Reihe "Entheogene und deren paranormalen Phänomene und Auswirkungen auf das Bewusstsein und Selbstverständnis" beleuchtet der Autor die von Stanislav Grof vernachlässigten kritischen Aspekte im Umgang mit den holotropen Erfahrungen und weist auf alternative kathartische Methoden zur Klärung seelischer Komplexe, die das Suchtverhalten initiieren. Der Autor zeigt Chancen, Grenzen und Risiken einer schamanischen Psychotherapie und der Energiemedizin des medizinischen Anthropologen Dr. Alberto Villoldo von Los Angeles auf und erklärt, weshalb die monistische Drogenmystik eine täuschende Ersatz-Transzendenz hervorruft und wie der sechste Sinn anders zu wecken sei.
Holger Karsten Schmid

Holger Karsten Schmid

Holger Karsten Schmid, geboren am 15. September 1968 in Marburg an der Lahn, absolvierte bis zum dritten Semester ein Graphik-Design-Studium in Hamburg und war dort in der Heilsarmee tätig und erlebte Elend und Verwahrlosung von Drogenabhängigen, sodass er sich entschloss in Nürtingen eine Ausbildung zum Kunsttherapeuten zu absolvieren, bis er ein Psychologiestudium an der Bergischen Gesamthochschule in Wuppertal und anschließend ein Studium des Bereiches "Soziale Verhaltenswissenschaften und Klinische Psychologie" an der Theologischen Hochschule Friedensau absolvierte. 2000 erfolgte die Graduierung zum Magister Artium im Hauptfach "Soziale Verhaltenswissenschaften und Klinische Psychologie" und "Musiktherapie"" sowie "Sozialpädagogik" im Nebenfach. Es folgte eine Ausbildung zum "Sozialtherapeuten mit dem Schwerpunkt Suchtkrankenhilfe im Verfahren der Integrativen Therapie" am Fritz-Perls-Institut an der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung in Hückeswagen unter Prof. Dr. Hilarion Gottfried Prtzold. 2002 war Herr Schmid Co-Therapeut für Suchtkrankenhilfe im Diakoniekrankenhaus Elbingerode, dann Suchtberater beim DRK-Oschersleben, wechselte nach seiner Ausbildung zur Fachklinik am Kyffhäuser in Kelbra und von dort zur AHG Klinik Römhild, jetzt Median Klinik Römhild und ist seit 2008 als "Sozialtherapeut für Suchtkrankenhilfe" sowie als Autor, Referent und freischaffender Künstler tätig. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

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